OFFENSIVE 77 - Linksterrorismus der Roten Armee Fraktion und politische Reaktionen

Ausstellung des Bundesarchivs

Datum:
22.11.2017 - 31.03.2018
Uhrzeit:
Zu den regulären Öffnungszeiten der Erinnerungsstätte
Ort:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Kategorien:
Ausstellungen
Kultur
Museen
Eintrittspreis:
Der Eintritt ist frei!
Ortsteil:
Rastatt (Kernstadt)
Kontakt:
email: erinnerung@bundesarchiv.de, Tel.: 07222/77139-0
Veranstalter:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Tel.: 07222/77139-0
erinnerung@bundesarchiv.de

1977 halten linksterroristische Attentate Öffentlichkeit und Politik in Atem: Am 7. April wird Generalbundesanwalt Siegfried Buback ermordet, am 31. Juli der Vorstandssprecher der Dresdner Bank Jürgen Ponto. Die OFFENSIVE 77 der Roten Armee Fraktion hat begonnen. Hinweise auf geplante Anschläge waren im November des Vorjahres bei der Verhaftung von Siegfried Haag sichergestellt worden. Wen genau die RAF ins Visier genommen hatte, ging daraus allerdings nicht hervor. Alle Aktionen dienen einem vorrangigen Ziel: Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe u.a. inhaftierte RAF-Mitglieder zu befreien. Mit der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und der Lufthansamaschine Landshut erreicht die Terrorwelle im Deutschen Herbst ihren Höhepunkt. In Akten aus dem Bundeskanzleramt, dem Innenministerium oder der Bundesanwaltschaft spiegeln sich die dramatischen Ereignisse jener sechs Wochen höchster Anspannung wider. Abbildung: Pressekonferenz mit Staatssekretär Klaus Bölling zwei Stunden nach der Befreiung der Landshut, 18. Oktober 1977, Fotograf: Wegmann