Im Kampf um Freiheit, Gleichheit, Einheit. Jakob Venedey (1805-1871)

Der Beitrag der Familie Venedey zur deutschen Demokratie- und Verfassungsgeschichte

Datum:
28.06.2018 - 28.06.2018
Uhrzeit:
19.00 Uhr
Ort:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Kategorien:
Vorträge/Seminare
Eintrittspreis:
Der Eintritt ist frei!
Um Anmeldung wird gebeten.
Eine Anmeldung ist nicht mit einer Sitzplatzreservierung verbunden.
Ortsteil:
Rastatt (Kernstadt)
Kontakt:
Mail: erinnerung@bundesarchiv.de, Telefon: 07222/77139-0
Veranstalter:
Bundesarchiv-Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte
Herrenstraße 18 / Schloss
76437 Rastatt
Tel.: 07222/77139-0
erinnerung@bundesarchiv.de

Der Politiker, Rechtswissenschaftler und Publizist Jakob Venedey gehörte im 19. Jahrhundert zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der bürgerlich-liberalen Demokratie-, Freiheits- und Einheitsbewegung in Deutschland. Wegen seiner Teilnahme am Hambacher Fest, der Mitgliedschaft in einer Burschenschaft und Verstößen gegen das Pressegesetz inhaftiert, gelang es ihm, über Straßburg nach Paris zu fliehen. Im französischen Exil gründete Venedey den frühsozialistischen Deutschen Volksverein. Nach dessen Verbot wurde er 1834 Leiter des Bundes der Geächteten. Im gleichen Jahr heiratete er die badische Revolutionärin, Demokratin und Frauenrechtlerin Henriette Obermüller aus Karlsruhe.
Venedey war Mitglied des Vorparlaments und des Fünfzigerausschusses sowie Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49 für Hessen-Homburg. Er war den Fraktionen Deutscher Hof und Westendhall verbunden.

Birgit-Ellen Bublies-Godau, M. A., ist Doktorandin an der Ruhr-Universität Bochum. Sie bettet die Biographie Jakob Venedeys in dessen Familiengeschichte ein und verfolgt diese von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart.