Dr. Markus Zepf (Leipzig): „Wohl und ansehnlich gebauet“: 300 Jahre Evangelische Stadtkirche Rastatt

Vortragsreihe Das bewegte 16. Jahrhundert und seine Folgen

Datum:
19.10.2017 - 19.10.2017
Uhrzeit:
19.00 Uhr
Ort:
Historische Bibliothek der Stadt Rastatt im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium
Bibliothekssaal
Lyzeumstr. 11
76437 Rastatt
Kategorien:
Kultur
Museen
Vorträge/Seminare
Wissenschaft
Eintrittspreis:
Eintritt frei
Ortsteil:
Rastatt (Kernstadt)
Kontakt:
Heike Endermann, Tel. 07222 - 9728420
Veranstalter:
Historische Bibliothek der Stadt Rastatt im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium

Vor 300 Jahren erhielt die Klosterkirche der Franziskaner an der Herrenstraße ihre Weihe. Bereits 1699 hatte Markgraf Ludwig Wilhelm den Franziskanerorden in seine neue Residenz berufen. Für das neue Kloster und die zugehörige Kirche schenkte er dem Orden ein Grundstück in Schlossnähe. Am 30. Mai 1717 konnte die Klosterkirche ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Zeitläufte sind an dem schlichten Gotteshaus an der Herrenstraße nicht spurlos vorüber gegangen. Vor allem das 19. Jahrhundert brachte mit der Auflösung des Franziskanerkonvents die vorübergehende Nutzung der Kirche als Heulager, ehe sie Großherzog Carl Friedrich 1807 der evangelischen Hofpfarrei zur dauerhaften Nutzung überließ. Diesen und weiteren Begebenheiten wird sich der ehemalige Rastatter Dr. Markus Zepf in seinem Vortrag widmen. Die Geschichte der Evangelischen Stadtkirche hat er über mehrere Jahrzehnte erforscht und dokumetniert. Zwischen 2001 und 2005 war er als nebenamtlicher Kirchenmusiker an der Georges-Heintz-Orgel tätig, die vor 30 Jahren eingeweiht wurde. Markus Zepf ist seit vergangenem Jahr als Wissenschaftler am Forschungsinstitut des Bach-Archivs Leipzig tätig.